16. September 2016

Travel: Koh Samui - Peace Resort + Tipps zur Reiseplanung

Nach den ersten beiden Nächten in Bangkok (hier gehts zum Blog-Post) ging unsere Reise am 22. März weiter Richtung Surat Thani und Koh Samui, im Süden-Osten Thailands. Die Flugbuchung nach Surat Thani war eigentlich ein Versehen, im Nachhinein fand ich aber heraus, dass Direktflüge nach Koh Samui zusehends teurer sind. Dafür mussten wir natürlich eine längere Anreise in Kauf nehmen.



Im Vorfeld buchte ich bei ferrysamui.com einen Transfer vom Flughafen zum Donsak Pier (ca. 75 Min. Busfahrt) und mit dem Boot weiter zum Nathon Pier auf Koh Samui (ca. 45 Min.). Der Transfer erfolgte mit dem Unternehmen Lomprayah, welcher zwar nicht sehr kundenfreundlich aber trotzdem gut organisiert war.


Hier ein Tipp für alle künftigen Samui-Reisenden und Sparfüchse: solltet ihr ebenfalls diese preisgünstigere Anreise wählen - bucht imVorfeld auf keinen Fall einen Transfer für die Strecke Pier - Hotel! Ich hatte bei unserem Hotel ein Abholung arrangiert, die umgerechnet 25 Euro kostete. Ich wusste es einfach nicht besser... denn auf der Fähre kann man einen Insel-Transport zubuchen, der sich mit unglaublichen 3 Euro pro Person (egal welche Strecke) zu Buche schlägt.


Die Hotelwahl trifft man auf Koh Samui am besten nach einem kurzen Location-Check: im Norden befinden sich viele, weitläufige Strände, es ist sehr ruhig, dennoch gibt es viele Shops und Restaurants. Außerdem befinden sich hier einige Piers, an denen die Fähren Richtung Koh Phangan, Koh Tao und nördliches Festland ablegen. Im Nord-Osten befindet sich Chaweng, die Touri-Hochburg der Insel. Nightlife pur, eine Bar reiht sich an die nächste, das Hauptgeschäft des Ortes: Entertainment, das Mekka der Partypeople. Außerdem befindet sich hier auch der einzige Flughafen. Wer es erholsamer und idyllischer mag, findet im Süd-Osten der Insel wunderschöne, ruhige Buchten oder wählt eines der wenigen Hotels an den menschenleeren Stränden im Süden oder Westen.


Im Westen kann man außerdem die wunderschönen Sonnenuntergänge beobachten und hat nicht weit zum oben bereits erwähnten Nathon Pier, von wo aus die ablegenden Schiffe vorallem Thailands Süden ansteuern, aber ebenfalls ein paar die nördlich gelegenen Inseln. Zu guter Letzt möchte ich auch das Inselinnere erwähnen: hier kommen vorallem die Ruhesuchenden, die keinen Wert auf direkte Strandlage legen, auf ihre Kosten. Koh Samui ist sehr hügelig, es gibt viele Wasserfälle,  wunderschöne Palmenhaine und tropische Wälder.


Dazwischen befinden sich immer wieder abgelegene Sanctuaries und Retreats, deren Schwerpunkte oft auf Yoga, Detox und Spas basiert. Hier mein Tipp: das "Tamarind Springs", das nicht nur tolle Suiten sondern auch ein Day Spa bietet. Die wunderschönen Tauchbecken und Kräuterdampfbäder sind über das atemberaubende Grundstück verteilt und befinden sich zwischen tropischen Pflanzen und überwachsenen Felsen. Die Massagen sollen herrlich sein, der gesamte Aufenthalt im Spa wahnsinnig erholsam. Wir wollten hier eigentlich ein paar entspannende Stunden verbringen, waren aber leider nach dem im letzten Beitrag bereits erwähnten Unfall nicht in der Lage dazu :(

(c) Tamarind Springs
Wir entschieden uns für eine kleine Rundreise (Koh Samui - Koh Phangan - Koh Tao - Kos Samui), dadurch beehrten wir die größte der drei Inseln gleich zweimal und konnten somit auch gleich zwei der vielen, wunderschönen Hotels wählen.

Da wir davor noch nie auf Koh Samui waren, wollten wir uns den Einstieg recht leicht machen und zwar Ruhe genießen, jedoch nicht zu weit von Geschäften und Restaurants entfernt sein. Daher fiel unsere erste Wahl auf das "Peace Resort" in Bophut, im Norden der Insel, wo wir die ersten vier Nächte verbrachten. Das Hotel ist wirklich absolut empfehlenswert. Es liegt mit ab 120 Euro pro Nacht im unteren Mittelfeld und unserer Meinung nach ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut. In der gepflegten Anlage befinden sind viele kleine Cottages in verschiedenen Kategorien.





Wir wählten die günstigste Kategorie, welche für uns vollkommen ausreichend war. Die Häuschen waren hübsch, hell und sehr gut ausgestattet. Von Wasserkocher über DVD-Player bis zu Steckdosen-Adapter war alles vorhanden. Uns gefiel auch der große, von Palmen gesäumte Pool, das Restaurant direkt am Strand und die vielen Extras, die im Hotel geboten wurden. Ausgezeichnete (und günstige) Massagen (entweder im klimatisierten Behandlungsraum oder direkt am Pool), ein freizugänglicher PC mit Druckmöglichkeit, einen Shuttledienst, einem Moped- und Autoverleih und die Buchung von organisierten Ausflügen (sogar mit Picknickkorb), um nur ein paar zu nennen.





Besonders toll fanden wir auch die Möglichkeit für ein Candlelight-Dinner direkt am Strand, dass es für Honeymooner ein paar Goodies gibt (liebevoll dekoriertes Zimmer, eine Flasche lokalen Wein und eine köstliche, kleine Torte) und unser absolutes Highlight: unter dem Motto "The Little Green Activity" kann man auf der Anlage selbst einen Baum pflanzen, um Koh Samui etwas grüner zu gestalten. Das kostenfreie Angebot nahmen wir sehr gerne in Anspruch, so konnten wir zur Abwechslung einmal etwas anderes hinterlassen als nur unsere Fußbadrücke und den leider immer anfallenden Müll. Ich war begeistert, dass wir genau einen Frangipani Baum einsetzen durften, schließlich gehört dieser zu meinen Lieblingsbäumen <3



Das zweite Hotel stell ich euch im nächsten Beitrag vor :)

Und hier gehts nochmal zu meinen 8 To Dos für Koh Samui --> KLICK

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