21. Juni 2015

New York für Feinschmecker: Food-Diary

New York besitzt Unmengen von Lokalen und Restaurants - hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack.Von kleinen stylischen Lokalen über Coffeshops bishin zu großen Restaurantketten gibt es hier alles. In diesem Post möchte ich euch einen kleinen Einblick in das Feinschmecker-Paradies New York geben.

Am ersten Abend waren wir bei dem kleinen Italiener Capizzi in der 9th. Ein kleiner Laden im Vintage-Stil mit gerade mal 8 Tischen. Dort hab ich eine supergute Pizza del Nonno genossen <3 Die Kellnerin war sehr freundlich, die Preise newyorktypisch etwas gehobener.


(c) capizzi
Am nächsten Morgen waren wir bei Carlo's Bakery in der 8th/W 42nd St, dem Shop von Buddy Valastro, den vermutlich alle kennen, die den Fernsehsender TLC schauen. Wir standen zwar mit 50 anderen in einer Schlange an, es ist also absolut kein Geheimtipp, aber es zahlt sich definitiv aus. Die selbstgebackenen Kuchen, Törtchen, Kekse und Éclairs sind wahnsinnig köstlich. Wir bestellten uns Cannolis, einen Lobster Tail und einen Strawberry Cheesecake - leckerschmecker!!






Buddy's Schwester
Am Abend waren wir in einem Laden, der uns absolut erstaunt hat. Der Burger Joint in der W 56nd St befindet sich in der Empfangshalle des Le Parker Meridien, einem wahnsinnig noblem Hotel. Im ersten Moment denkt man: "wo bin ich denn hier gelandet, das kann nicht richtig sein". Doch dann bemerkt man am Ende der Halle die lange Schlange von Menschen, die sich geduldig die Beine in den Bauch stehen. Wir haben uns ungefähr eine Stunde lang brav angestellt und das wohlbemerkt um ca. 22:30 Uhr. Und das auch nur weil ich mehrmals den Tipp bekommen habe, dass das der beste Burgerladen der Stadt sei. Und ich sags euch... das IST der beste Burger des Big Apple! Nachdem wir die lange Schlange hinter uns gebracht haben, erreichten wir einen Raum, der direkt etwas... hm.. schmuddelig... war. Die Wände sind vollgekritzelt, das Licht ist gedämpft, überall hängen Poster und Schilder. Die Tische mit den kleinen Lampen erinnern an die typischen amerikanischen Diners. Man muss sich bereits während dem Schlangestehen überlegen was man möchte, denn an der Theke muss es dann ganz schnell gehen. Gott sei Dank ist die Auswahl nicht sehr groß: es gibt Burger oder Cheeseburger. Einfach oder Double. Ok, für Vegetarier ist die Auswahl noch einfacher, für die gibts nämlich nur gegrillten Käse. Wir saßen dann auf unserem Platz und genossen es, neben dem wahrlich besten Burger meines Lebens, die Leute zu beobachten. Es waren vorallem viele Einheimische anwesend, was ja ein gutes Zeichen für gute Küche ist. Übrigens haben wir auch in den darauffolgenden Tagen keinen besseren Burger mehr gefunden...







Ok, unser Frühstück am nächsten Morgen war nicht typisch amerikanisch, aber es war trotzdem so so gut! Am dritten Tag waren wir bei FIKA in der 10th, weil es von außen einfach stylisch ausgesehen hat. Von innen dann auch :) Ich hab mir einen Cafe Latte (die Amis sagen übrigens Cafe Latti, was mich jedes Mal wieder zum Schmunzeln gebracht hat), ein Granola Müsli und einen Kanelbullar bestellt. Wer das kennt, weiß woher der Laden stammt. Fika ist schwedisch und bedeuted zu Deutsch "Kaffee trinken"! Das Essen und vorallem der Kaffee waren superlecker und auch mein Verlobter schwärmte von seiner Eierspeis (Rührei). Mich hat auch die Tapete vor den Toiletten fasziniert, daher auch davon ein Foto :)






Am Nachmittag waren wir in der Prince Street in dem Stadtteil SoHo (South of Houston Street). Dort gibt es neben vielen tollen Shops gleich drei Lokale, die ich euch empfehlen kann: Chobani, Little Cupcake Bakeshop und The Mercer Kitchen. Bei Chobani bekommt man extrem gutes Griechisches Jogurt, entweder als süße oder als saure Variante. Ich bestellte mir "Toasted Coconut + Pineapple" - köstliches Jogurt, feine geröstete Kokosflakes und frische Ananas, mein Freund nahm "Pistachio + Chocolate" - ebenfalls Jogurt mit Pistazien, dunkle Schokolade-Flocken und frische Orangenstücke. Wir genossen jeden einzelnen Löffel... Toll fand ich dort auch die moderne Einrichtung und den erstklassigen Service. Man kann zB. seine gebrauchten Glasschüsseln gegen frische tauschen und sie gratis mitnehmen.





 
Außerdem gibt es echt schöne Rezeptkarten zur freien Entnahme, die ich natürlich gleich mitgehen ließ. Eines der Rezepte hab ich euch mitgebracht und stelle es sofort hier an Ort und Stelle vor:

1 Becher Griechisches Jogurt Natur
2 EL frische Früchte
2 EL Granola Müsli-Mischung (kann man kaufen oder selbst mischen)
1 TL Honig






Ich hoffe, es schmeckt euch genauso gut wie mir :)

Als nächstes ein paar Worte zum Little Cupcake Bakeshop: der süße kleine Laden bietet eine Menge Torten, Kuchen und natürlich Cupcakes. Als wir den Laden besuchten, war leider nicht mehr viel von der sonst so großen Auswahl vorhanden. Wir gönnten uns trotzdem jeder einen Cupcake, wenn man schon mal in den USA ist, sollte man auch einen echten amerikanischen Cupcake probiert haben. Bei mir wurde es die Sorte Karotte, bei meinem Schatz ein Schoko-Vanille Cupcake. Neben den ganzen Köstlichkeiten kann man in dem Shop auch Taschen kaufen, mit dem man das Projekt FEED unterstützen kann. Das Ziel des Projektes: creating good products that help FEED the world.




Im The Mercer Kitchen waren wir leider selbst nicht drin, nachdem wir vorher schon Jogurt und Cupcakes verspeist hatten, war einfach kein Platz mehr :) Ich hab aber mehrmals gelesen, wie toll das Restaurant sein soll, daher wolle ich euch ein paar Fotos zeigen. Das Lokal ist nämlich wahnsinnig stylisch. Ich bereue es richtig, dass wir es nicht mal zumindest für ein Getränk besucht haben.



Fotos (c) the mercer kitchen
Jetzt hab ich einen Tipp für Sport-Fans: am Abend hat es uns in die Iron Bar & Lounge in der W 45th St/ Ecke 8th verschlagen, eine typische Ami-Sportsbar und zugleich ein richtiges Männer-Paradies. Es gibt Burger, Bier und massenhaft Bildschirme auf denen alle erdenklichen Sportübertragungen gezeigt werden. Obwohl mich Bier und Sport nicht gerade beindrucken, fand ich das Lokal trotzdem total gemütlich und interessant. Die Stimmung war sensationell, die Einrichtung auch ganz nett anzuschauen und es haben sich auch viele reine Mädlsgruppen an den Tischen eingefunden. Ich hab mir (mal wieder) einen Burger gegönnt, der zwar nicht an den vom Burger Joint heranreicht, trotzdem aber ausgezeichnet war.



(c) iron bar
Den besten Kaffee gab es meiner Meinung nach am nächsten Tag beim Frühstück bei Dean & Deluca in der 8th. Ich hab mir zusätzlich frischgepressten Orangensaft, Granola Müsli und einen Orangen-Rosinen-Muffin bestellt. Ich find die Auswahl bei Dean & Deluca echt toll!


Was mir an New York auch sehr gut gefällt, sind die vielen vielen Essens- und Getränkewägen, die überall in Manhattan die Straßenränder säumen. Bei einem Stand hab ich mir dann mittags einen frisch gemixten Fruchtcocktail geholt. Einfach nur lecker!!


Später am Tag waren wir bei Pick a Bagel in der 8th. Ich habe Bagels bereits bei meiner letzten USA-Reise kennen und lieben gelernt. Am liebsten habe ich getoastete Plain Bagels mit Frischkäse. Es gibt aber noch viele andere Bagels, Sandwiches oder Salate.




Unser nächstes Frühstück haben wir in der Europan Bakery in der (wie sollte es anders sein) 8th genossen. Mein Schatz hat sich Pancakes geholt und ich wollte unbedingt einmal French Toast probieren. Zusätzlich hab ich noch warmen Porridge mit Früchten gegessen. Ich weiß, nicht gerade wenig, aber wenn man ausgiebig frühstückt, spart man sich oft die nächste Mahlzeit :)
Das Europan Cafe hat eine wahnsinnig große Auswahl an Frühstücke, ich kann es daher wirklich empfehlen.




Mein Freund und ich sind richtige Filmfreaks, so wollten wir auch dem Planet Hollywood am Timesquare einen Besuch abstatten. Neben sehr freundlichem Personal und gutem Essen gibt es hier viele Filmrequisiten. Das Essen ist nicht gerade günstig, schmeckt aber hervorragend. Das Lokal ist keinesfalls jedermanns (und -fraus) Sache, wer sich aber für Hollywood und Filme interessiert ist dort definiv richtig. Ich habe mir einen Salat mit frischer Melone und Schafskäse bestellt, was ich in dieser Form noch nie gegessen hatte. Mein Schatz hat Burger No. 3 probiert, der ihm sehr gut geschmeckt hat.








Zusätzlich zu den von uns besuchten Lokalen möchte ich euch noch einen Tipp geben: das Frying Pan. Dort wollte ich unbedingt hin, ein Besuch ist sich aber leider nicht mehr ausgegangen... Das Frying Pan ist ein altes Schiff, das am Pier 66 im Hudson River liegt. Auf dem Schiff befindet sich das Lokal Pier 66 Maritime, Bar and Grill, in dem es eine ausgezeichnete Küche geben soll. Ich finde allein die Tatsache, dass sich das Lokal auf einem alten Schiff befindet, super aufregend und man hat einen grandiosen Blick über den Hudson River.



Fotos (c) Pier 66 Maritime

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