14. April 2015

Traveldiary: Berlin - die Zweite

Heute zeige ich euch einige Fotos zu unserem zweiten und dritten Tag in Berlin...


An unserem zweiten Tag sind wir gleich morgens losgefahren zur East Side Gallery, einem erhaltenen Teil der Berliner Mauer, der mit tollen, farbenfrohen Kunstwerken besprüht zu einer Freiluft-Gallerie umfunktioniert wurde.












Danach fuhren wir weiter zum Checkpoint Charlie - dem bekanntesten Grenzübergang durch die Berliner Mauer zwischen dem Amerikanischen und dem Sowjetischen Sektor. Wer sich für die Geschichte zur Berliner Mauer interessiert, dem empfehle ich das Mauermuseum direkt am Checkpoint Charlie.



Als nächster Punkt auf dem Tagesplan standen die Hackeschen Höfe. Im Reiseführer hatte ich von deren Charme und den architektonischen Besonderheiten gelesen, daher wollte ich sie unbedingt sehen. Wer sich für Architektur und/oder Geschichte und/oder Kunst nicht interessiert, kann die Höfe getrost auslassen. Mir persönlich haben sie sehr gut gefallen, ich war auch etwas shoppen und danach ließen wir uns noch im Lokal "Oxymoron" nieder. Die Kellnerin war irrsinnig freundlich und es gab eine tolle Auswahl an Getränken und Gerichten. Weiters findet man in den Hackeschen Höfen ein Kino/Theater, einen Club, ein Varieté, das Anne Frank Zentrum, Galerien und Boutiquen von Mode-Designer. Aber auch die Shoppingfreudigen finden hier unter anderen einen Michael Kors-, eine MAC- oder einen Nike-Store.









Danach spazierten wir über den Hackeschen Markt und die Spree, vorbei an der Alten Nationalgalerie und dem Alten Museum bis zum Berliner Dom. Dort taten wir es den vielen anderen gleich und ließen uns vor dem Dom in der Wiese nieder.





Dann ging es weiter Richtung Brandenburger Tor, wo wir (schon wieder) einkehrten - dieses Mal etwas schicker - im Restaurant Quarré im noblen Hotel Adlon Kempinski. Wir gönnten uns ein Stück Kuchen und genossen den Blick auf das Brandenburger Tor und die vorbeieilenden Passanten.






Nach dem Brandburger Tor nach links erreicht man das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, auch Holocaust-Mahnmal genannt. Die auf ca. 19.000 m² angelegten Beton"klötze" sollen an Grabsteine erinnern, die graue Farbe an die Asche der verbrannten Verstorbenen. Wir betraten das Gelände mit einer gewissen Ehrfurcht, denkt man doch dabei an dieses traurige und schreckliche Ereignis. Leider teilten viele Besucher nicht diesen Respekt und kletterten und sprangen auf den "Grabsteinen" herum...




Danach spazierten wir weiter zum Reichstagsgebäude, bestaunten es aber nur von außen, da uns die Masse an Menschen abschreckte.




Danach ging es mit dem Bus weiter zur Siegessäule und von dort aus in den Westen Berlins, da ich unbedingt die Werkstatt von Guido Maria Kretschmer besuchen wollte!! Zumindest von außen. Wenn ich schon mal dort bin, muss das sein. ;)



An dem restlichen Tag trieben wir uns noch am Kurfürstendamm herum und machten uns einen gemütlichen Abend.

Unser letzter Tag brach an und wie versuchten die letzten Stunden noch so viel wie möglich zu sehen. Unser Flug ging erst am frühen Abend, daher konnten wir den Tag noch sehr gut nutzen.
Wir gingen am Kurfürstendamm und im KaDeWe shoppen, fanden ein bisschen Salzburg in Berlin (Stiegl!!) und streiften über das Deutsch-Amerikanische Volksfest hinter dem Berliner Hauptbahnhof.









Als Abschluss fuhren wir noch zu der bekannten Currywurst-Bude nach Kreuzberg: Curry 36. Wir hatten beide noch nie Currywurst probiert, daher haben wir jetzt auch kein Vergleichsmaterial, aber uns hat sie wirklich sehr gut geschmeckt :)



Danach machten wir uns wieder zum Flughafen auf und freuten uns auf daheim...
Berlin ist eine Wahnsinnsstadt - wieder diese tolle Mischung aus Geschichte und Kunst, Alt und Modern,.. was ich an Großstädten einfach so liebe.
Berlin, wir kommen wieder!! :)

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