8. März 2015

Traveldiary: Berlin - die Erste

Im August 2014 habe ich es endlich geschafft der deutschen Hauptstadt Berlin einen Besuch abzustatten. Ich hatte mir schon seit Ewigkeiten vorgenommen Berlin und Hamburg zu erkunden, das erste Häkchen kann ich nun setzen :)



Unser Flug startete bereits um 6:00 Uhr Morgens, das Aufstehen fällt da schwer, aber dafür hat man wirklich sehr viel von dem Tag :) Und der wunderschöne Sonnenaufgang hat das Aufstehen auch wieder wett gemacht.


Wir hatten im Vorfeld zwei Nächte im Leonardo Hotel Berlin City West in der Nähe vom Kurfürstendamm reserviert. Daher bezogen wir nach unserer Ankunft erst einmal unser Zimmer. Das Hotel liegt zwar nicht sehr zentral, ist aber trotzdem gut als Ausgangpunkt geeignet. Die Angestellten waren sehr freundlich und das Frühstück war reichhaltig und gut. Enttäuscht war ich allerdings von der kostenpflichtigen W-LAN-Verbindung, die wir somit nicht in Anspruch nahmen. In Hinsicht auf das Wetter hatten wir absolutes Glück - es hat in den drei Tagen nur einmal kurz geregnet.

Der erste Punkt auf unserer To-Do-Liste war natürlich der Alexanderplatz mit Berlins Wahrzeichen, dem Fernsehturm. Auf Ratschlag einer Freundin hatte ich im Internet Fast-Track-Tickets mit einer Tischreservierung gekauft, was ich jeden wärmstens empfehlen kann. Man überspringt ganz einfach die 1-2 Stunden Wartezeit und maschiert an den wartenden Menschen vorbei in den Lift, der einen innerhalb von Sekunden in 200 m Höhe katapultiert. Man hat einen tollen Blick über ganz Berlin, allein deshalb sollte man dem Turm einen Besuch abstatten.


Nach einer Stärkung in Form eines köstlichen Kuchens und mehreren Runden im drehenden Restaurant, fuhren wir wieder hinunter und machten uns zur Weltzeituhr am Alexanderplatz auf. Dort entdeckten wir, dass genau an diesem Wochenende das Berliner Straßentheater Festival statt fand. Wir schlenderten durch den bunten Trubel, beobachteten Straßenkünstler, kauften hübsche selbstgemachte Andenken und probierten hier und dort verschiedene Speisen.


Anschließend spazierten wir in Richtung Nikolaiviertel. Am Weg dorthin kamen wir an der St. Marienkirche, dem Neptunbrunnen und dem Roten Rathaus vorbei.


Kurz darauf verdunkelte sich der Himmel schlagartig und wir wussten, wir mussten uns sofort ein trockenes Plätzchen suchen, denn gleich würde es ungemütlich werden. Wir retteten uns gerade noch rechtzeitig in einen Braugasthof direkt an der Spree, bevor es begann wie aus Kübeln (=Eimern ;) ) zu schütten. Ich denke, dass das Lokal ein richtiger Touristennepp war, wir waren allerdings einfach froh ein Dach über dem Kopf zu haben. Wir nutzten die Gunst der Stunde und bestellten uns ein typisch deutsches Gericht - ein Eisbein. Und ich muss sagen, ich bin absolut kein Fan davon....


So schnell wie der Regen begonnen hatte, war er auch schon wieder vorbei. Und als wir aus dem Gasthof traten, waren von dem Wolkenbruch fast keine Spuren mehr zu erkennen. So spazierten wir weiter zum Bebelplatz, wo sich eigentlich das Denkmal zur Bücherverbrennung befindet. Leider war durch den Regen die im Boden angebrachte Glasscheibe angelaufen und man konnte absolut nichts erkennen. Auch so war der Platz nicht sehr ansehnlich, da die Gebäude rundherum in Baugerüste gehüllt waren. Ich las in meinem Reiseführer vom angeblich schönsten Platz Berlins: dem Gendarmenmarkt. Er war auch wirklich sehr hübsch, mit seinen alten Bauten und den mehrarmigen Straßenlaternen.


Von dort aus fuhren wir in unser Hotel um später ab Abend unsere Besichtigung weiterzuführen. Am Plan stand der Potsdamer Platz mit Sony Center, das Brandenburger Tor und der Alexanderplatz bei Nacht.


Das war ein anstrengender und aufregender erster Tag. Tag zwei und drei folgen im nächsten Bericht :)

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