25. März 2015

Traveldiary: Bali - Munduk

Nach den wunderschönen und erholsamen Tagen in Lovina brachen wir an Tag Nummer 7 wieder ins Landesinnere auf. Wir fuhren ungefähr eine Stunde lang kreuz und quer auf kleinen Straßen durch den Urwald, immer bergauf.



Nach der halsbrecherischen Fahrt im Hotel angekommen, bemerkten wir, dass es tatsächlich durch die Höhenlage in den Bergen um einige Grad kühler war. Die Luftfeuchtigkeit war aber dadurch trotzdem nicht weniger. Wir verbrachten nun zwei Nächte in dem Hotel Puri Lumbung, einem Öko-Hotel in Munduk.

unser Balkon



Hier gibt es keine klassischen Hotelzimmer, sondern viele kleine Cottages, jeder Gast bekomm ein eigenes. Ich bin wahnsinnig begeistert von den zweistöckigen Hütten, da sie fast komplett aus Holz/Bambus bestehen. Im Erdgeschoß befindet sich das Bad mit offener Natur-Dusche, oben ist das Schlafzimmer und ein Balkon mit tollem Blick auf die Reisfelder. Der obere Bereich ist ziemlich offen, weshalb man auch unter einem Moskitonetz schläft.







Nachdem wir das Zimmer bezogen hatten, besichtigten wir das schöne, naturbelassene Hotelgelände. Außer den kleinen Cottages gibt es noch ein paar größere, luxuriösere Hütten. Außerdem besitzt das Hotel noch ein Restaurant, eine Sunset Bar, einen Wellness-Bereich und offene Hütten, in denen Kurse wie beispielsweise Yoga, Tanzen, Balinesisch lernen usw. stattfinden


Kurz darauf wurden wir von einem Guide abgeholt, der mit uns eine kleine Wanderung zum Munduk-Wasserfall machte. Auf dem Weg dorthin erklärte er uns alles mögliche und wir lernten wirklich viel. Wir probierten bei einem Bauern Kakaobohnen mit Palmzuckersirup, sahen Spinnen mit einer Spannweite meiner Handfläche (MIT Finger), wanderten an einer Schule vorbei, die komplett einsam mitten im Urwald steht. Mir machte die Luftfeuchtigkeit leider sehr zu schaffen, weshalb ich sehr froh war, als wir den Wasserfall erreichten. Er war sehr schön, aber nicht wirklich spektakulär. Normalerweise kann man am Fuße des Wasserfalls baden, bei uns war es allerdings etwas zu frisch dafür. Daher wanderten wir wieder zum Hotel zurück und genossen den restlichen Abend in den Sunset-Bar.


man beachte die "kleine" Spinne




diese Pflanze wird "Paradiesvogelblume" genannt, da die
einzelnen Blütenblätter wie Vogelköpfe aussehen



diese Balinesin schwenkt hier Bananenscheiben in grünem Teig und kocht diese
dann in heißem Wasser, dann mit Kokosflocken anrichten... mhhhhhh - so gut!!


der Blick von der Sunset Bar - man sieht trotz der Entfernung die Sonnen-Spiegelung auf der Meeresoberfläche





Am nächsten Tag wurden wir gleich nach dem Frühstück abgeholt und trafen uns mit einer einheimischen, älteren Dame. Sie zeigte uns wie die balinesischen Frauen die Opfergaben basteln, die sie tagtäglich an ihre Götter opfern. Die Einheimische verstand kein einziges Wort Englisch und so erklärte Sie uns mit Händen und Füßen wie wir die kleinen Schüsseln formen mussten. Danach fuhren wir vorbei an den beiden Seen Danau Tamblingan und Danau Buyan zu einem der bekanntesten Tempel Bali's. Man kennt ihn von zahlreichen Postkarten, Urlaubskatalogen und Internetportalen: der Pura Ulun Danu Bratan. Dieser Tempel ist einer der wichtigstens balinesischen Tempel, wurde im 16. Jahrhundert in den Bratan See gebaut und ist Shiva und der Wassergöttin Dewi Danu geweiht.








Wir verbrachten ungefähr 1 1/2 Stunden auf dem Tempelgelände und hinterließen hie und da die von uns gebastelten Opfergaben. Nach der Rückkehr ins Hotel relaxten wir noch lesend am Balkon und genossen das leckere Abendessen in einem kleinen Warung gegenüber des Hotels und gingen bald schlafen, da wir bereits am nächsten Tag zu unserem nächsten Ziel aufbrechen würden. Weiter gehts im nächsten Post... :)

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