21. Februar 2015

Traveldiary: BALI - 3 Tage in Lovina

Wie ich euch im letzten Post zu Bali bereits erzählt habe, statteten wir Lovina - im Norden von Bali - 3 Nächte lang einen Besuch ab. Wir genossen den schwarzen Strand, die palmengesäumte Hotelanlage mit Infinity Pool, das köstliche Essen und einen ganz besonderen Tag, an dem ich einen der schönsten Momente meines Lebens erleben durfte. Nun aber von Anfang an:


Hier noch ein paar Fotos von der Hotelanlage:


Angler
Und nun zu dem besonderen Erlebnis: wir buchten im Vorfeld einen Ausflug, der aus mehreren Teilen bestand. Zum einen würden wir in aller Herrgottsfrühe mit dem Boot aufs Meer hinausfahren, um Delfine zu beobachten, uns einen buddhistischen Tempel ansehen und danach in einer heiligen heißen Quelle baden. Wir trafen uns mit unserem Bootsfahrer noch vor Sonnenaufgang um 05:30 Uhr am Strand und tuckerten in einem kleinem schmalen Boot langsam aufs Meer hinaus. Nach ein paar Minuten Fahrt wurde der Motor ausgestellt und wir trieben sanft auf den Wellen. Am Horizont wurde es von Minute zu Minute heller und man konnte bereits erahnen, wo gleich die Sonne aufgehen würde. Um uns herum war vollkommene Stille. Es war nichts zu hören, außer gelegentlich ein leises Platschen von den Wellen, die vorsichtig an das Boot schlugen. Und plötzlich tauchte der leuchtende Feuerball langsam aus dem Meer heraus und hüllte alles um uns herum in gedämpftes gelbes Licht. Dieser stille Sonnenaufgang war einer der faszinierensten Momente meines Lebens.
Als ich meinen Blick endlich wieder von der Sonne losreißen konnte, bemerkte ich, dass wir Besuch bekommen hatten. Hinter uns hatten sich bereits einige Boote versammelt, um ebenfalls das Spektakel zu beobachten. Wir mussten nicht lange warten und es tümmelten sich einige Delfine um uns. Wir bewunderten die flinken Tiere ungefähr 10 Minuten, dann ging es wieder zurück ans Festland.


Nach einem ausgiebigen Frühstück wurden wir von einem Guide an der Rezeption abgeholt und zu einem buddhistischen Kloster in der Nähe gebracht. Buddhistische Tempel gibt es auf Bali nicht sehr viele und Kloster gibt es überhaupt nur das eine, daher war es interessant zur Abwechslung ein Gotteshaus dieser Religion besichtigen zu können. Die wunderschöne Tempelanlage war einige Jahre zuvor auch schon ein Ziel des Dalai Lama. Das Herzstück des Klosters ist der Tempelanlage Borobudur nachempfunden, die auf der Nachbarinsel Java liegt und zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.

Hotelrestaurant
nette Geschichte am Rande: die Einheimischen erzählen sich, dass man nach schlechten Träumen mit dem Kopf in diese Pflanze tauchen soll, die einem dann diese aus dem Kopf zieht

Nach der Besichtigung fuhren wir weiter zu den Banjar Hot Springs. Dort konnten wir in das grüne schwefelhaltige Wasser springen, das von Natur aus um die 38 °C warm ist. Die Balinesen glauben an die heilende Kraft dieser heiligen Quelle. Die Anlage war auf jeden Fall einen Besuch wert.


Wieder im Hotel angekommen, genossen wir noch die Sonne und wieder den tollen Sonnenuntergang. An Sonnenuntergängen kann ich mich wirklich kaum sattsehen :) Später am Abend waren wir noch in dem kleinen Warung Bambu Pemaron vor dem Hotel, das zufällig einem Balinesen und seiner deutschen Frau gehörte. Das gesamte Lokal besteht aus Bambus und ist mit tollen selbstgemalten Bildern dekoriert. Das Essen war wirklich ausgezeichnet, daher kann ich den Warung sehr weiterempfehlen. Am folgenden Tag würden wir nach Munduk ins Landesinnere weiterfahren, aber das erfahrt ihr dann im nächsten Bericht :)


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