18. Januar 2015

Travel Diary: Stockholm

Diese Stadt zählt seit Herbst 2013 zu meinen Lieblingsstädten: Stockholm. Wir waren für ein Wochenende dort und ich konnte mir einen guten Eindruck davon machen. Ich liebe die Geschichte und die Vorliebe für Design, beides ist in der ganzen Stadt sichtbar :)

Wir hatten für die Zeit in Stockholm ein Zimmer im Hotel Scandic Malmen, welches im Stadtteil Södermalm liegt. Der Künstlerstadtteil liegt fußläufig zur Altstadt Gamla Stan. Das Hotel selbst ist auch sehr kreativ eingerichtet und beherbergt zwei Bars, die am Abend sehr gut besucht waren.


Nach der Ankunft im Hotel spazierten wir etwas durch Gamla Stan und besichtigten ein paar bekannte Gebäude. Wir statteten auch einer Markthalle in Östermalm einen Besuch ab und probierten dort original schwedische Kanelbullar (Zimtschnecken - I liiike!!). Ich entdeckte dann noch einen Interieur-Laden, an dem ich einfach nicht vorbei gehen konnte: DesignTorget. Später genossen wir noch die warmen Temperaturen und das köstliche Essen im dem Lokal "Engelen" am Rande der Altstadt. Gut zu wissen: Stockholm ist im Vergleich zu Salzburg und anderen europäischen Städten recht teuer. Da kostet die Bruschetta schon mal 8 Euro und ein Heineken 6 Euro (und das ist noch das günstigste). Ein amüsantes Detail: Bier heißt auf Schwedisch Öl :)


Am nächsten Tag unternahmen wir eine Schären-Bootstour. Stockholm selbst liegt über 14 Inseln verteilt, die durch 53 Brücken verbunden werden. Rund um Stockholm befindet sich der Schärengarten, bestehend aus 24.000 Inseln unterschiedlicher Größe. Besonders ist auch, dass sich die Stadt direkt zwischen dem Mälaren See und der Ostsee befindet, die nur durch eine Schleuse von einander getrennt sind. Somit ist der eine Teil Stockholms von Süßwasser umgeben, während der andere Teil im salzigen Meerwasser liegt. Ich finde die Landschaft dort so wahnsinnig schön und faszinierend.


Nach der Schärenrundfahrt stand das Vasa Museum am Plan. Hier wird das Kriegsschiff Vasa ausgestellt, das 1628 bei der Junfernfahrt gesunken ist. Nach dem Museum statteten wir noch der italienischen Restaurantkette Vapiano einen Besuch ab. Dort sind die Preise relativ niedrig und wir haben in Salzburg leider keinen Vapiano :) Danach spazierten wir weiter zum Stockholmer Fernsehturm. Von außen ist der Turm keine Schönheit, aber ein Besuch zahlt sich trotzdem aus. Man hat einen wahnsinnstollen Ausblick über ganz Stockholm. Später am Abend kehrten wir noch in den Braugasthof "Pelikan" ein. Dort probierten wir die typisch schwedischen Köttbullar mit Kartoffelpüree und Preiselbeeren, Smörrebröd (Butterbrot) und das einheimische Bier.



An unserem letzten Tag in Stockholm fuhren wir mit einem Boot zum Schloss Drottningholm, dem Wohnsitz der schwedischen Königsfamilie. Das Schloss ist von einer wunderschönen Parkanlage umgeben. Nach einem Spaziergang durch die Anlage begaben wir uns zum Flughafen und traten wieder die Heimreise an. Das war ein kleiner aber feiner Abstecher in den Norden, den ich jedem anderen empfehlen kann!

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